SJT SOLUTIONS GmbH

Dedizierter Backup-Speicher, den wir betreiben

Speicher ist schnell gekauft. Der Betrieb ist das, was jeden Tag Zeit kostet.

Einen Speicherserver zu beschaffen ist die einfachste Übung des ganzen Projekts. Was danach kommt, ist die Arbeit: Betriebssystem aufsetzen und härten, RAID einrichten, Berechtigungen sauber ziehen, Monitoring anbinden, Updates fahren, und im Zweifel mit dem Rechenzentrum telefonieren, wenn eine Platte auffällig wird.

Diese Arbeit hört nie auf. Sie taucht in keiner Kalkulation auf, weil sie sich auf viele kleine Momente verteilt — und sie trifft immer denselben Kollegen, der eigentlich beim Kunden sein sollte.

Der Managed Storage Server nimmt dir genau diesen Teil ab. Du bekommst dedizierten Speicher für die Backups deiner Kunden — keinen geteilten Topf, sondern einen eigenen Server. Betrieben wird er von uns.

Was wir übernehmen

Bei der Einrichtung: Installation und Konfiguration von Betriebssystem und Netzwerk, Software-RAID, Benutzerberechtigungen, Härtung, Monitoring, die Anbindung an ein vorhandenes Backup-System, ein Funktionstest und eine technische Dokumentation, die du auch in einem Jahr noch lesen kannst.

Im laufenden Betrieb: Wartung und Updates, Überwachung rund um die Uhr, Kommunikation mit dem Rechenzentrum. Wenn etwas auffällt, erfährst du es von uns — nicht von deinem Kunden.

Die Stufen reichen von 40 bis 220 Terabyte nutzbarem Speicher. Welche passt, hängt weniger am heutigen Volumen als an der Aufbewahrung: Wie viele Wiederherstellungspunkte soll dein Kunde behalten, und wie lange? Das rechnen wir gemeinsam, bevor du bestellst.

Warum der Speicher außerhalb der Kundenumgebung steht

Im Sommer hatten wir einen Fall, der das Prinzip besser erklärt als jede Broschüre: Bei einem Kunden fiel das vCenter aus. Mit ihm stand die Backup-Software still — dieselbe Software, die genau dieses vCenter sichern sollte. Wer im Ernstfall die Umgebung wiederherstellen will, aus der heraus er sichert, sitzt in einer Schleife, aus der es keinen Ausgang gibt.

Deshalb liegt der Speicher bei uns bewusst außerhalb. Fällt die Kundenumgebung aus, ist das Repository davon nicht betroffen. Das ist kein Extra, sondern der Grund, warum ein ausgelagertes Repository überhaupt existiert.

Wie der Schutz gegen Ransomware wirklich funktioniert

Die Repositories sind mit Immutability konfiguriert: Während der Sperrfrist lässt sich ein Backup nicht verändern und nicht löschen — nicht durch einen Angreifer, nicht durch einen kompromittierten Administrator, auch nicht über die Backup-Umgebung selbst.

Was wir nicht behaupten: dass es technisch überhaupt keinen Weg gäbe. Den gibt es, auf Systemebene, beim Betreiber — also bei uns. Er wird nur nach einem verifizierten Auftrag aus deinem Haus beschritten. Anbieter, die „das kann niemand löschen, auch wir nicht" sagen, beschreiben ihr eigenes System falsch. Wirklich unumkehrbar sind nur bestimmte Speziallösungen, und die verkaufen wir hier nicht.

Dazu kommt die Übertragung: Die Verbindung zwischen der Kundenumgebung und unseren Systemen ist verschlüsselt. Wie das technisch abläuft, steht auf Veeam Cloud Connect.

Grenzen, die wir von uns aus nennen

„24/7 betrieben" heißt bei uns: die Infrastruktur wird rund um die Uhr überwacht. Im Standard reagieren wir nach bestem Bemühen. Braucht dein Kunde eine zugesicherte Reaktionszeit, ist sie buchbar — am nächsten Werktag oder im Notfall innerhalb von vier Stunden. Sag es vorher, dann steht es im Angebot statt im Störfall zwischen uns.

Ein Standort ist nicht georedundant. Unsere Systeme stehen in Deutschland, an einem Standort betrieben. Braucht dein Kunde Georedundanz, bauen wir sie ein — aber wir sagen dir vorher, dass sie nicht im Standard steckt.

Wir nennen beides lieber selbst, als es auf Nachfrage einräumen zu müssen. Ein Partner, der nach der Unterschrift überrascht wird, ist ein verlorener Partner.

Was du deinem Kunden verkaufst

Deinen Speicher, unter deiner Marke, mit deiner Rechnung. Wir treten dem Endkunden gegenüber nicht auf — Vertrag und Abrechnung laufen über dich. Der Ablauf steht auf White-Label, der Betrieb im Detail auf So arbeiten wir.

Abgerechnet wird monatlich, dazu kommt ein einmaliges Entgelt für die Einrichtung. Der Vertrag läuft zwölf Monate; bei monatlicher Abrechnung hast du drei Monate Probezeit. Was den Preis treibt, steht auf Preise.